Überlebende, original Aufnahme:
Shemshedin Kolonja, geb. 1929 in Ladorisht, überlebender des Massakers
(mit 15 Jahren überlebt er schwerverletzt das Massaker von Ladorisht, 28 Okt. 1944)
.....(Aufnamme in Aug. 2010)
Shqip - Gjermanisht
Albanish-Deutsch
English

...an jenem Tag , nachdem das ganze Dorf umzingelt wurde, morgen früh hat man Schüsse von Kanonen grossen Kalibers gehört jedoch auch sturmwaffen (Pushka-Mitrolez) Schüsse, unser Haus war mitten in Dorf, wir wussten jedoch nichts was vorher passierte, ich habe Soldaten vor meinem hof gesehen. Einer stand schussbereit vor der Tür, zwei anderen haben uns von zu Hause weggeschleppt . Mein Vater hat sie kurz gebeten den Vieh loszulassen, damit sie nicht verbrennen, denn eins von unseren zwei Häusern stamm schon in Flammen. Bis anhin waren wir sehr überrascht, wussten auch gar nichts was oder wie viele vorher schon abgeschlachtet oder erschossen wurden . Kurzer zeit später haben uns die deutschen Soldaten(Nazi-Soldaten) klar gemacht in dem sie alles (Vieh, Menschen, Frauen, Männer gar auch KInder) alle die, die bis zu diesem Augenblick überlebten, ins Dorfzentrum brachten. Sie zwangen uns allen von Dorfmitte richtung Nationalstrasse ( via Egnatia), Struga-Qafa Thanë) zu marschieren. Als wir zu sogenannten Ort "Sallatash" etwa süd-östlichlich von Dorf ankammen, sah ich zum ersten mal Tod liegend : Ajdin Hoxha, Demir Lena und Min Yska, sie lagen genau im kleinen Bach, dass sich vor dem Hause Reshit Lena war...
Wir mussten weiter in dieser Richtung marschieren, umgeben von Soldaten, bis am Rande der Nationalstrasse, da trennte man uns, zwischen 16 und 40 Jahren, versteht sich die mussten erschossen werden!!!! Alleine dort vor meine -unseren Augen wurden 28 Erschossen. Jenen Tag werde ich nie vergessen. auch mein Übergewand wurde voll durchbort von Kugelhageln , ich habe jedoch Glück gehabt und überlebt. Während diese Momente habe ich genau gesehen wie Ferit Lesko Lena ein kleines Kind in den armen trug und auf mich stütze sich eine alte Frau, doch in diesen unkontrollierten Moment sprangen wir alle auf das naheliegendes Feld, der kleine Junge wurde eben umgebracht, er hat ihn hat ihn dort liegen gelassen, der junge sollte ungefähr 3- 4 Jahren jung sein (Esheref Lena), wie alles geschah rund herum habe ich nicht alles sehen können, jedoch überall lagen Leichen. Mann musste die Leichen schnell begraben, Aaus Angst dass sie nochmals Zurückkeren, hat man Sie im eigenen Hof oder beim "Vakçare" in ein Massen Grab geworfen. Jedoch Wochen später wurden Sie doch ordentlich, an der jetzigen stelle begraben. Doch jenem Tag kann ich und viele andere nie vergessen. Die Bewohner von Ladorisht haben alles schlimmste erlebt, es wurden gar auch lebendig verbrannt. Doch unser Dorf war unschuldig! Wer was an der Nationalstrasse im Vorfeld angegriffen hat? Wissen wir gar nichts. Es war total ungerecht so eine gewaltige Arme (Menschenfresser) auf Unschuldige, auf so eine kleine Gemeinde prallen zu lasse. Weshalb?